Stop Trans*-Pathologisierung Berlin 2012

Stop Trans*-Pathologisierung
Charité (Luisenstr. 57): Kundgebung 20.10.2012 3 uhr
Kundgebung für Trans*-Entpathologisierung. Trans* wird als „psychische Krankheit“ angesehen, die mit „Geschlechtsidentitätsstörung“ betitelt ist. Diese Diagnose des internationalen Krankheitskataloges ICD wird auch in Deutschland angewandt. Das gibt der Medizin und dem Staat die Kontrolle über unsere Geschlechtsidentität und unsere Körper. In der derzeitigen Überarbeitung der Krankheitskataloge beobachten wir eine fortlaufende Pathologisierung nicht hetero-normativer Geschlechtsidentitäten. Diese Stigmatisierung hat u.a. soziale Diskriminierung, auch im Gesundheitswesen zur Folge. „Konversionstherapien“ u.a. Formen von institutionalisierter Gewalt negieren das Menschenrecht auf Selbstbestimmung und freie Entfaltung der Persönlichkeit.
Mit einer internationalen Kampagne mit mehr als 300 Gruppen in einem weltweiten Netzwerk fordern wir an einem Internationaler Aktionstag: Die Streichung der Diagnose „Geschlechtsidentitätsstörungen“ aus den Krankheitskatalogen! Berliner Bündnis „Stop Trans*-Pathologisierung 2012″
Ort: vor Institut f. Sexualwissensch. und Sexualmedizin d. Charité, Luisenstr. 57 (S/U Friedrichstr.)

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1 Antwort auf „Stop Trans*-Pathologisierung Berlin 2012“


  1. Gravatar Icon 1 Nina 25. Oktober 2012 um 21:57 Uhr

    „Divergente Körper-Psyche-Entwicklung“ würde sich für mich annehmbar anhören, wenn man unbedingt eine Diagnose braucht damit man Leistungen erhalten kann. Denn um nichts Anderes geht es, der Körper entwickelt sich während die Psyche sich in eine andere Richtung entwickelt.

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